Kunst als Therapie
Barbara Krause fand erst über Umwege zu ihrem Traumberuf.

Künstliche Mittel und Prozesse einzusetzen, um kranken Menschen zu helfen, ist nicht neu. Von Musiktherapie hat fast jeder schon einmal gehört, auch der Begriff der Tanztherapie erschließt sich dem, der ihn zum erstenn Mal hört. Doch was ist Kunsttherapie? Für Babara Krause, die in einer Rostocker Tagesklinik psychisch kranke Kinder und Jugendliche betreut, ist die Antwort ganz einfach: Es ist ihr Traumberuf. >>Weiterlesen

Berlin in Milies
Symposium des Institut für Kunsttherapie Berlin – Brandenburg in Milies

Die Gemeinde Milies hat für zehn Tage, vom 4. bis 14. September 2007, in Kala Nera das erste Symposium des Instituts für Kunsttherapie Berlin - Brandenburg beherbergt. Es fand an einem Ort von unübertrefflicher Schönheit - gegenüber der Ausstellungsfläche für traditionelle landwirtschaftliche Produkte der Gemeinde - und direkt am Meer statt. >>Weiterlesen

Bilder offenbaren Gefühle
Kunsttherapeut: In einer berufsbegleitenden Ausbildung erwerben Studenten das Zertifikat.

Ein Heile-Welt-Bild hätte es werden sollen – ein kräftiger, von zarter Sonne beschienener, rot blühender Rosenstrauch. „Auf einigen Blättern glitzern noch die Tropfen vom letzten lauwarmen Regen“, so hatte sich Madlen ihr Gewächs vorgestellt. >>Weiterlesen

Kompetenz in Kunsttherapie
Weiterbildung für Berufstätige und Absolventen

Zum Kunsttherapeuten qualifiziert das Institut für Kunsttherapie Berlin-Brandenburg ab Mai 2006 in einer vierjährigen berufsbegleitenden Weiterbildung. Es handelt sich bereits um den 10. Studiengang des Instituts, das aus der „Kölner Schule für Kunsttherapie“ hervorgegangen ist und mit der Universität Köln kooperiert. >>Weiterlesen

Über Bilder in die Seele blicken
Malen als Therapie in der AWO-Wohnstätten GmbH Glienig

Glienig. Malen als Therapie erleben Bewohner der AWO-Wohnstätten GmbH in Glienig. 14-täglich finden in der Einrichtung Kurse unter Anleitung von Kunsttherapeutin Elke Reinhardt statt, die rege angenommen werden.Bilder sind ein Lösungsweg zur Seele. Sie sind ehrlicher als Worte, nicht so kaschiert. Der Malende entdeckt in ihnen oft eine Kraft, Stärke und Lebendigkeit, die er bisher an sich nicht wahrgenommen hat. Dies stärkt Selbstvertrauen und Glauben daran, Probleme selbst lösen zu können. Das sagt Dr. Elke Reinhardt aus Markendorf bei Jüterbog. Die Kunsttherapeutin leitet das Institut für Kunsttherapie Berlin-Brandenburg. Seit Mitte der 90er-Jahre arbeitet sie mit Bewohnern der Wohnstätten GmbH der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Glienig. >>Weiterlesen

Kunst und Therapie - Kunsttherapie

Samstag morgen, zehn Uhr - ein Gong ertönt und fünfzehn Leute, die gerade noch lachend und laut erzählend am Frühstückstisch saßen, finden sich im Seminarraum zur Befindlichkeitsrunde zusammen.

Die Gesichter sind ernst, die Stimmung leicht gedrückt. Petra, Lehrerin aus dem Thüringischen sagt, dass sie völlig erschöpft sei von der Woche. Sie hat erst gedacht, dass sie gar nicht kommen könne, es gäbe noch so viel zu tun vor den Ferien und sie müsse auch eher fahren am Sonntag weil sie noch ein Projekt vorbereiten muss. >>Weiterlesen

Wenn Worte nicht mehr helfen
Kunsttherapeuten nutzen Wirkung bildnerischen Gestaltens.

Depression ist eine der vielen psychischen Erkrankungen, der Kusttherapie auf die Spur komme kann. Oder besser, den inneren Bildern, die der Depressive in sich trägt, die schließlich zum Ausbruch der Krankheit führen. Der Kusttherapeut setz dabei auf die heilsame Wirkung bildnerischen Gestaltens, wo Worte längst nicht mehr helfen.

Deshalb beschäftigen inzwischen die meisten psychiatrischen Kliniken Kunsttherapeuten. Aber auch therapeutische und soziale Einrichtungen, Suchtzentren, Reha-Kliniken und Familienberatungsstellen melden wachsenden bedarf an den Spezialisten. >>Weiterlesen

Mehr als Sprache
Kunsttherapeuten helfen Patienten, bildnerische Ausdrucksformen für sich zu entdecken. Der Gestaltungsprozess ist dabei wichtiger als das Ergebnis: Was wird beim Malen empfunen?

„Ich kann überhaupt nicht malen“ oder „Ich habe seit der Schulzeit nicht gemalt“ sind vielleicht die häufigsten Sätze, die Kunsttherapeuten von neuen Patienten zu hören bekommen. Susann Kämpfe, die an der Heinrich-Heine-Rehabilitationsklinik in Neu Fahrland Kunsttherapie anbietet, macht immer wieder die Erfahrung, dass die anfängliche Skepsis in Begeisterung umschlägt. So haben ihr schon manche Patienten, die zuerst nur „ihre Zeit absitzen“ wollten, im Verlauf der Therapie erzählt, sie hätten sich schon nach Läden für Malfarben umgeschaut. >>Weiterlesen

Herr B. auf dem Weg zu sich selbst

Ängste und Zwänge hindern manche Menschen, am Leben teilzunehmen. Äußerlich unauffällig scheitern sie am Alltäglichen. In Bad Liebenwerda bringt Kunsttherapeutin Romy Feld seelisch kranke Menschen zurück zu einem selbstbestimmten Leben.
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"Wecken, was sie besitzen, wovon sie aber nichts wissen."
Die Kunsttheapeutin Kerstin Bläß arbeitet gerne mit Kindern

Sven K. war das, was man gern mal als Problemkind bezeichnet. Er fand keine Kontakte zu anderen Kindern und neigte zu Gewalt. Die Eltern waren ratlos. Ein Freund vermittelte den Kontakt zu einer Kunsttherapeutin. Seit Sven sich dort regelmäßig in einer Gruppe mit anderen Kindern trifft, begann er sich zu wandeln. Kerstin Bläß kennt solche Fälle. Die Kunsttherapeutin weiß um die Möglichkeiten ihres Berufsstandes. >>Weiterlesen

Mehr als Sprache

Foto: Frommann/Laif

Kunsttherapeutin Kerstin Blaess

Foto: Manfred Zander

Pressespiegel9
Kunsttherapeutin Barbara Krause

Foto: Herbert Kewitz

Berlin in Milies
Bilder offenbaren Gefühle

Foto: Frommann/Laif

Pressespiegel4
in die Seele blicken
Kunst und Therapie
Pressespiegel1

KUNSTTHERAPIEWORKSHOP IN KALA NERA

Heute beginnt der 2. Kunsttherapie - Workshop in Kala Nera. Bis zum 12.09. werden die Dozenten Prof. Dr. Peter Rech von der Universität Köln und Dr. Elke Mina Reinhardt sowie 18 Teilnehmer – Studenten und Absolventen des INSTITUTs FÜR KUNSTTHERAPIE BERLIN-BRANDENBURG - sich aufgrund ihrer eigenen beruflichen- und Lebenserfahrung mit psychischen Problemen von Menschen befassen, die - obwohl sie in unserer Nähe leben - uns oft doch so fremd sind.
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Kunsttherapeutin Kerstin Blaess

Das Symposium für Kunsttherapie in Kala Nera,

das sich mit Leben und Werk des Volksmalers Theofilos beschäftigte, ist erfolgreich zu Ende gegangen Die Gemeinde Milies hat in Zusammenarbeit mit dem INSTITUT FÜR KUNSTTHERAPIE BERLIN-BRANDENBURG zum zweiten Mal das Symposium für Kunsttherapie beherbergt, das am 11. September zu Ende ging. 18 Kunsttherapeuten unter der Leitung des Professors der Universität Köln, Dr. Peter Rech, (Vorstandsmitglied der DGKT) und der Leiterin des Instituts, Dr. Elke Reinhardt, untersuchten u.a. psychische Phänomene in Leben und Werk des populären griechischen Malers Theofilos – sowohl in speziellen Arbeitskreisen des Workshops als auch bei Museumsbesuchen sowie Gesprächen mit Künstlern über Theofilos und seine Bedeutung für den Pilion und ganz Griechenland. >>Weiterlesen

Kunsttherapeutin Kerstin Blaess

Die „Maltante“ kommt

Das Wort Therapie mag Marlies Grytz nicht so richtig, weil gerade viele Senioren, mit denen sie arbeitet, es als negativ empfinden. Deshalb kommt es ihr stets gelegen, wenn sie von den Gruppen, die sie betreut, mit den Worten begrüßt wird: „Da kommt ja die Maltante.“ Damit sei stets die schwierige Stufe des Kontaktaufbaus genommen, erklärt die ausgebildete Kunsttherapeutin. Die 52-Jährige ist eigentlich gelernte Bauzeichnerin. Nach einem Unfall in den 90er Jahren fand sie über das Malen wieder zurück zum Spaß am Leben, stärkte ihr Selbstwertgefühl und besiegte gesundheitliche Probleme. Diese Entdeckung der Kraft des Malens, des Kreativseins, ließ sie dann nicht mehr los. Mit einer Ausbildung am Institut für Kunsttherapie Berlin-Brandenburg verschaffte sie sich auch das theoretische Rüstzeug und ist seitdem mit vielen Ideen und Leidenschaft in ihrem neuen Berufsfeld tätig. >>Weiterlesen

Kunsttherapeutin Kerstin Blaess

Ohne Worte

Kunsttherapeuten versuchen mit gestalterischen Mitteln, an verschüttete Emotionen zu gelangen.
Die Straße führt ins Nirgendwo. Grauer Beton, umgeben von einer leeren Landschaft, ohne Bäume und Sträucher, mit wenigen Pinselstrichen auf ein Blatt Papier gepinselt. Das nächste Bild ist nur in Schwarz-Weiß gehalten, zeigt dämonische Gestalten mit Fratzengesichtern, die mit Steinschleudern auf einen Menschen zielen. Die Bilder stammen von jugendlichen Straftätern. "Das Malen hilft ihnen, wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen, aber auch, sich mit ihrer Tat auseinanderzusetzen", sagt Eva Maria Brandmayer. Die Berliner Kunsttherapeutin arbeitet regelmäßig mit Insassen der Jugendstrafanstalt Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern.
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Kunsttherapeutin Kerstin Blaess
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